Standortentwicklung eines Busbetriebshofes für emissionsfreien Busbetrieb in Stuttgart

Projektdaten

KategorieNachwuchs
Art der ArbeitMasterarbeit
PrüferInUniv.-Prof. Dr. Christian Stoy
BearbeiterInMarcus Scholl
Studiengang/HochschuleUniversität Stuttgart, IREM Industrial Real Estate Management

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach dem Leistungsangebot und dem damit verbundenen Wachstum des Unternehmens, sowohl bei der Anzahl der Mitarbeiter als auch bei der Anzahl der Fahrzeuge, benötigt das Unternehmen zusätzliche Flächen und Betriebsgebäude, um das Serviceangebot aus dem Hintergrund heraus bereit stellen zu können.

Das Wachstum der Fahrzeugflotte wird auch dadurch bestimmt, dass sich die Stadt Stuttgart darauf verständigt hat, bis ins Jahr 2035 klimaneutral zu werden und der öffentliche Nahverkehr als ein Schlüssel zur Reduzierung des Individualverkehrs sowie von Treibhausgasen in der Stadt betrachtet wird.

Da der Aktionsradius bzw. das Geschäftsgebiet des Unternehmens auf das Stadtgebiet Stuttgarts beschränkt ist, bildet die Stadtgrenze einen limitierenden Faktor bei der Entwicklung neuer Standorte. Bestehende Betriebsgelände können aufgrund ihrer Lage im Stadtgebiet kaum erweitert werden oder eine Erweiterung ist aufgrund der Fahrzeuglogistik nicht möglich.

Die Suche nach neuen Flächen in einem dicht besiedelten städtischen Raum ist schwierig. Als Unternehmen der öffentlichen Hand ist die SSB an den politischen Diskurs gebunden und muss den Spagat zwischen einem von der Bevölkerung anerkannten Dienstleister sowie einem Unternehmen, das Flächen und Ressourcen verbraucht, gerecht werden.

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Masterplans für einen zusätzlichen Busbetriebshof, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern bereits vollständig auf Fahrzeuge mit emissionsfreien Antrieben ausgerichtet wird. Im Hinblick auf die zunehmende Komplexität von Bauaufgaben sowie die Herausforderungen bei der Planung im innerstädtischen Kontext, gilt es im Rahmen des Entwurfes, Lösungen zu finden, die dem wachsenden Anforderungskatalog gerecht werden.